Wasserversorgung Chlorothalonil-Werte

Gemeindemitteilung vom 07. Oktober 2019


Im Wasser der Wasserversorgung Waltenschwil wurden weitere Proben über Rückstände von Chlorothalonil vorgenommen. In der Grundwasserfassung Hintere Mulde wurden Chlorothalonil-Werte von 0.081 und 0.094 Mikrogramm pro Liter gemessen. Der zulässige Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter wird somit unterschritten. Es werden weitere Messungen in regelmässigen Abständen vorgenommen. Der Gemeinderat wird die Situation weiter genau beobachten und die Bevölkerung über die entsprechenden Ergebnisse der Trinkwasserkontrollen transparent informieren.


 


Gemeindemitteilung vom 09. September 2019


Das Wasser der Wasserversorgung Waltenschwil wurde auf Chlorothalonil untersucht.


In der Grundwasserfassung Hagächer wurden erhöhte Chlorothalonil-Werte festgestellt (0,19 Mikrogramm pro Liter / zulässiger Höchstwert 0.1 Mikrogramm pro Liter). Die Wasserversorgung hat als Sofortmassnahme entschieden, das Grundwasserpumpwerkt Hagächer ausser Betrieb zu nehmen. 


In der Grundwasserfassung Hintere Mulde wurden leicht erhöhte Chlorothalonil-Werte festgestellt (0,11 Mikrogramm pro Liter). Nach Abzug der Messtoleranz von 0.02 Mikrogramm pro Liter wird der Grenzwert jedoch knapp unterschritten. 


Die verantwortlichen Personen beobachten die Situation weiter genau und warten insbesondere die Empfehlungen des Bundesamtes für Lebensmittelmittelsicherheit und Veterinärwesen ab. Allfällige weitere Massnahmen werden laufend geprüft. 


Chlorothalonil: Worum geht’s?


Chlorothalonil ist ein Pestizid-Wirkstoff, der in Pflanzenschutzmitteln seit den 1970er Jahren gegen Pilzbefall als sogenanntes Fungizid zugelassen ist. Er wird vor allem im Anbau von Getreide, Gemüse, Wein und Zierpflanzen eingesetzt. In der Vergangenheit wurden in der Schweiz jährlich rund 30 Tonnen Chlorothalonil eingesetzt. Dieser Stoff sickerte durch den Untergrund, und heute können seine Abbauprodukte (sogenannte Metaboliten) auch im Trinkwasser in erhöhten Konzentrationen nachgewiesen werden. Am 26. Juni 2019 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im Rahmen einer Neubeurteilung befunden, dass für Abbauprodukte von Chlorothalonil Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung vorliegen. Diese Neubeurteilung erfolgte aufgrund neuer toxikologischer Erkenntnisse der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA). Zuvor galten die Abbauprodukte von Chlorothalonil als unproblematisch und wurden deshalb bei Trinkwasseruntersuchungen nicht mit einbezogen. Neu gilt für die Abbauprodukte von Chlorothalonil ein Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter. Das Bundesamt für Landwirtschaft hat ein Verbot von chlorothalonihaltigen Pflanzenschutzmitteln in die Wege geleitet; dieses soll im Herbst 2019 in Kraft treten.

Amtliche Publikationen

Gemeindemitteilungen vom 11. November 2019

  • Baugesuche
  • Baubewilligung
  • Radwegverbindung Breiteweg-Büelisackerstrasse / Sperrung Einfahrt
  • Vizeammann-Ersatzwahl vom 09. Februar 2020
  • Ortsbürgergemeindeversammlung
  • Verhalten bei einem Wildunfall
  • Rechnungsstellung an die Gemeinde
  • Adventsmarkt im Ortsmuseum
  • Adventsfenster
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